Am Samstag machten die Suchtfachambulanz und der Drogenkontaktladen der Caritas in Kempten auf den Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher aufmerksam. Es begann mit dem Gedenkmarsch durch die Innenstadt, einem Info-Stand am Künstlerhaus, wo viele das Gespräch suchten und endete mit einem Gedenkgottesdienst.
Erschienen am:
22.07.2018
Herausgeber:
Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V.
Auf dem Kreuz 41
86152 Augsburg
Gedenkmarsch von der Residenz durch die Fischerstraße bis zum Künstlerhaus: OB Thomas Kiechle hatte sich die Zeit genommen, seine Solidarität mit den Demonstrierenden zu bekunden. „Alle Bürger müssen sich nicht nur damit auseinandersetzen, sondern auch Betroffenen helfen“, sagte er.
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Die Menschen am Rand schauten auf, als der Gedenkmarsch durch die Fischerstraße unter der Leitung von Natali Bayer (re. am Banner), der Leitung der Suchtfachambulanz und des Drogenkontaktladens der Caritas in Kempten.
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Info-Stand am Künstlerhaus in der Fußgängerzone. Die MitarbeiterInnen standen dort Interessenten und auch Betroffenen Rede und Antwort: (v.li.n.re.) Maria Schmelz, Gerhard Zech, Caren Arendt, Natali Bayer, Ingrid Köppel und Christine Kohler.
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Maria Schmelz vom Drogenkontaktladen Talk Inn der Caritas in Kempten verteilte weiße Rosen an die Passanten.
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Caren Arendt vom Drogenkontaktladen Talk Inn der Caritas in Kempten im Gespräch mit einer interessierten Passantin.
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Zusammengestellte Kreuze machten am Künstlerhaus aufmerksam auf das Schicksal der Drogentoten in Kempten und Allgäu.
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Im Gottesdienst am Abend erinnerten diese brennenden Teelichter an die verstorbenen Drogenkonsumenten.
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Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg und Kemptens Stadtpfarrer und Dekan Dr. Bernhard Ehler gedachten im Gottesdienst in der OpenSky-Kirche der Drogentoten.
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Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg sagte in seiner Predigt: „Wir dürfen auf die Drogenkonsumenten nicht verurteilend und herablassend auf sie hinunterschauen, sondern müssen in jedem das Wertvolle in ihm entdecken. Auch ein Mensch in Sucht hat eine Würde. Auch er verdient unsere Wertschätzung.“